Im Gespräch mit Patricia Urquiola

Patricia Urquiola ist der Superstar der internationalen Designer-Szene. Sie lebt und arbeitet in Mailand, wo sie zusammen mit ihrem Team für die renommiertesten Unternehmen der Welt arbeitet. Mit Sonar hat die gebürtige Spanierin nun auch für Keramik Laufen eine neue Produktlinie entworfen.  

 

1. Welche neuen schöpferischen Möglichkeiten bietet die SaphirKeramik aus Ihrer Sicht als Designerin?
Dank der hauchdünnen und doch robusten Wandungen, seiner Leichtigkeit, seines Glanzes und seiner Formbarkeit wegen ist das Material SaphirKeramik einzigartig.

2. Welche technischen Herausforderungen gab es bei der Entwicklung der Kollektion Sonar zu überwinden?
Die Oberflächen sind filigran und leicht, aber in ihrer Gesamtheit definieren sie Raumvolumen. Die Designlösungen sind, dank des Dialoges zwischen den elementaren Formen – die auf harmonische Weise in einem raffinierten Gleichgewicht von Kanten und Rundungen miteinander interagieren, einzigartig. Die geneigten Flächen des Beckenbodens führen das Wasser sanft zu einem traversalen Einschnitt, der den Abfluss mit Einfallsreichtum und Eleganz verbirgt.

3. Welches Gebäude, welche Architektur hat Sie in letzter Zeit beeindruckt? Und warum?
Der Sitz der Fondazione Feltrinelli in Mailand, entworfen von Herzog & De Meuron. Für mich ist das Gebäude Symbol von Mailand. Einer Stadt, die in die Zukunft blickt, die sich verändert, sich im Umbruch befindet, ein neuer Ort der Zusammenkunft – nicht nur für Mailänder –  ein Ort der Kultur, entworfen von grossen Architekten.

4. Was gehört zu Ihren liebsten Alltagsutensilien?
Ich habe keine spezielle Bindung zu einem bestimmten Gegenstand. Im Arbeitsleben nutze ich sehr oft das Mobiltelefon, um stets in Kontakt mit meiner Familie, meinen Mitarbeitern und Freunden zu sein.

5. Wie und wo erholen Sie sich am besten?
Durch die Leidenschaft für meinen Beruf. Ich habe das Glück, einer Arbeit nachzugehen, die ich liebe, die mich vollkommen erfüllt und die mich begeistert. Meine kulturelle Prägung lebt von der Erinnerung an Emotionen und Instinkt. Ich fühle mich zu jeder möglichen Errungenschaft hingezogen.

6. Was muss ein Badezimmer bieten, respektive wie muss es aussehen, damit Sie sich darin wohlfühlen?
Heutzutage haben die Bereiche unseres Wohnraums verschiedenste Funktionen: die Dusche ist nicht nur mehr rein ein Ort der Sauberkeit, sondern auch des Wohlbefindens; an den Wänden kommt farbiges Licht zum Einsatz, man kann unterschiedliche Wasserstrahlarten wählen, von entspannenden zu belebenden, usw. Das Bad ist ein privater Raum, ein intimer Bereich, in dem das Verlangen nach Wohlbefinden grundlegend und mittlerweile in seiner Funktion selbstredend geworden ist.

Der Raum, in dem man sich selbst widmet, wird grossflächiger und die Wahl eines jeden Elements trägt dazu bei, dieses Konzept des Wohlbefindens zu unterstreichen.

 

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